Siebter (News)Letter: DGsP-Kongress

Vom 11.-13. November 2016 fand in den Räumen der sysTelios Klinik der Kongress der Deutschen Gesellschaft für systemische Pädagogik „Ich denke sowieso mit dem Knie“ statt.

Knie Ambiente

Während dieser großartigen Tagung, die von Menschen unterschiedlicher Herkunft, Arbeitsstellen, Körperlichkeit und unterschiedlichen Alters mit viel Begeisterung und Fachwissen gestaltet wurde, konnte das BZW Team den Film “Satu & Helm  – Helm & Satu” nicht nur vorführen, sondern auch zu einem anschließenden Austausch darüber einladen.

Hier ein Auszug aus den Rückmeldungen. In der Hoffnung, dass sie euch zum Weiterspinnen der eigenen Gedanken anregen mögen:

Bezogene Individuation bedeutet für mich, fürsorgliche Schonungslosigkeit mit sich selbst und dem anderen, um den Raum dazwischen als gemeinsamen Verantwortungsraum zu nutzen.

Ein Seiltanz des Lebens – ständig zu versuchen, das Gleichgewicht zu halten und die „Schwindelsucht“ zu besiegen.

Verhält sich Bezogenheit und Individuation wie Exklusion und Inklusion?

Unter der Annahme: „wir haben zu viele Individualisten“ die Frage, wie eine  Gemeinschaft/Gesellschaft gelingen kann und woher der Kitt kommt, damit wir in Beziehung bleiben können?

Wie können wir das Leben so gestalten, dass wir uns einander zumuten dürfen?

Nachdem wir euch in unserem Oktober “Premiere-Letter” ja bereits ganz gut über den Inhalt und die gestalterische Kraft des Films informiert haben, werden wir diesen Letter mit einigen bildlichen Impressionen schließen.

Die Hauptakteure…

Filmtitel Hauptakteure 1
Filmsequenz Hauptakteure 2
Hauptakteure 3 Hauptakteure 4

Zwei die ziemlich viel Spaß miteinander hatten…

Spaß 1 Spaß 2

Und dann noch die drei, die gerne mal im Hintergrund bleiben…

Hintergrund 1 Hintergrund 2 Hintergrund 3

Zum Schluss möchten wir gern ein Zitat von Joseph Beuys, das uns sehr beeindruckt hat, mit euch teilen:

“Es muss etwas ins Blickfeld kommen
bevor es da ist.
Das nenne ich:
aus der Zukunft heraus bewegt sich etwas.
Da gibt´s auch eine Ursache,
aber die Ursache liegt in der Zukunft,
und logischerweise ist die Wirkung in der Gegenwart eher da,
als die Ursache in der Zukunft zu finden ist.”

 Weihnachten liegt ja noch in der Zukunft, in unser Blickfeld ist es aber längstens im September mit den ersten Lebkuchen im Supermarkt gerückt! Wir nehmen das als wunderbares Beispiel für das obige Zitat und nutzen die Gelegenheit, allen Beziehungsweislern ein schönes, je nach Gefühls- und Bedürfnislage besinnliches oder turbulentes Weihnachtsfest zu wünschen

 Und anschließend fröhliche Tage und einen beschwingten Rutsch in das neue, spannende Jahr 2017.

Euer BZWBeziehungsweisen Team

Weihnachten