Satu und Helm – Beziehungsweisen

Das Filmprojekt

Der 90-minütige Dokumentarfilm zeichnet ein Paarportrait seiner beiden Protagonisten (Wil)Helm und Satu(ila) Stierlin, 89 und 80 Jahre alt, die als Pioniere der systemischen Familientherapie in Deutschland gelten. Er nähert sich dem Paar über die Rolle, die das Thema „Bezogenheit“ in ihrem Leben spielt und gespielt hat.

In Anlehnung an das von Helm Stierlin vor mehr als 50 Jahren geprägte Konstrukt der „Bezogenen Individuation“ begibt sich der Film gemeinsam mit Satu und Helm auf eine Reise durch ihre „Beziehungsweisen“ und den aus ihnen erwachsenen Formen und Fragen der Lebensbewältigung.

Der Begriff „Bezogene Individuation“ ist in diesem Kontext zu verstehen als die menschliche Versöhnungsaufgabe, in jeder Lebensphase Balancen zwischen Autonomie und Bezogenheit zu entwickeln, die zu seelischer Gesundheit und Lebenszufriedenheit beitragen.

Angesichts des fortgeschrittenen Alters der beiden Protagonisten stellt der Film letztlich auch die Frage, wie ein in Beziehungsbelangen mittlerweile so versiertes Paar die Herausforderungen des Alter(n)s erlebt und bewältigt.

Wesentliche Komponenten der filmischen „Beziehungsreise“ sind Einzelinterviews mit Satu und Helm, Beobachtungsszenen und Gesprächsrunden. Sie lassen das Bild eines Paares entstehen, das seiner jetzigen Lebensphase mit besonderer Offenheit begegnet und sich den Beziehungsherausforderungen menschlicher Existenz voller Energie und in letzter Konsequenz stellt.

Die Finanzierung des Filmprojekts wird durch eine Spenden–Kampagne realisiert.

Die Auswertung erfolgt als DVD-Produktion, die bei pädagogischen/psychologischen Seminaren, Kongressen, sowie Veranstaltungen thematisch assoziierter Institute und Verbände zum Einsatz kommen kann. Auch die Einreichung zu entsprechenden Filmfestivals ist vorgesehen.