Newsletter Dezember 2015

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe an der systemischen Welt sich erfreuende Menschen, liebe Neugierigen, liebe User, liebe Community,

das lange Warten hat ein Ende. Wir möchten Ihnen heute den ersten offiziellen Newsletter von „Beziehungsweisen“ präsentieren und diesen gerne nutzen, um Ihnen einige Fragen zu beantworten, von den wir meinen, dass sie für Sie vielleicht interessant sein könnten. Dazu möchten wir uns zunächst einmal vorstellen! Wer sind wir überhaupt? Wofür haben wir uns zusammengefunden? Was sind unsere aktuellen Projekte? Und wohin soll es weitergehen?
Die Frage nach dem „Wer?“ lässt sich relativ knackig beantworten. Wir sind nämlich ein kunterbunter Haufen von Personen mit verschiedensten Interessen, Neigungen und Fähigkeiten, die es lieben, in eine Denkrichtung abzudriften, die gerne als „systemisch(-orientiert)“ bezeichnet wird.
Die Frage nach dem „Wofür?“ gestaltet sich hingegen wesentlich komplexer und bedarf einer kleinen Vorgeschichte.
Bereits im vergangen Jahr, 2014, begann unsere Filmemacherin, Laura Strümpfel, mit dem Filmprojekt „Beziehungsweisen für Lebensdialoge“. Im Dialog mit Satu(ila) (80) und (Will)Helm (89) Stierlin, versucht Laura die Themen: „bezogene Individuation“ und „Resilienz“ aufzugreifen und mit dem Lebenswerk des Pionierpaars der systemischen Familientherapie in Deutschland zu verknüpfen und zu würdigen. In Alltagsbeobachtungen und Gesprächs-„Reisen“ auf mehreren Dialogebenen (Paarbeziehung, Mehrgenerationen-Perspektive, wichtige Bezugspersonen), erkundet der Film damit „Beziehungsweisen“, die aus Satus und Helms Bemühen um „Selbstentfaltung in Bezogenheit“ bis ins Hier und Jetzt erwachsen und widmet sich dabei den Fragen:

  • Wie wird aus dem eigenen (Da-)Sein ein immer wieder neu gelingendes (Beziehungs-)Leben?
  • Welche Formen von Bezogenheit und welches Maß an Abgrenzung und Individuation braucht es dafür?
  • Und wo liegen die Quellen menschlicher Widerstands- und Wandlungsfähigkeit, mit denen wir in den Untiefen des Lebens neue Horizonte in uns öffnen können?

Seit dem Beginn des Filmprojekts gab es natürlich viel Bewegung und Laura erhielt nach und nach mehr Unterstützung. Eine kleine Gruppe von Personen beschäftigte sich immer intensiver mit Lauras Idee und aufgrund der Konstellation zahlreicher günstiger Zufälle wurde aus der kleinen Gruppe irgendwann eine Gruppe, die wir selbst nun als groß bezeichnen. Während der Großteamtreffen kam es immer wieder zu Gedankenverwirbelungen und irgendwann hielten wir für uns fest: „Beziehungsweisen ist viel mehr als ein Film!“.

Der Film ist nun ein Projekt der gegründeten Genossenschaft „Beziehungsweisen“. Die Genossenschaft als Organisation würde sich gerne irgendwann als Brücke, als Fähre, als Flugzeug oder Fahrrad, als ein da-da-zwischen, als einen Ort des multilogischen Austauschs für systemisch –orientierte, -beeinflusste, -geprägte, -angereicherte Ideen vielfältigster Art und Weise beschreiben wollen.

Gerne dürfen sie sich das Bild einer schillernden Insellandschaft abrufen. In dieser Welt gibt es vielleicht Blumeninseln, Vulkaninseln, Geysirinseln, Papageieninseln, Pinguininseln oder auch blumige Papageieninseln. Jede dieser Inseln ist einzigartig, faszinierend und wunderschön. Damit diese Inseln aber auch bereist und erkundet werden können, möchten wir gerne eine Landkarte entstehen lassen. Und vielleicht entstehen in diesem gemeinsamen Prozess auch neue Inseln… Deshalb möchten wir Sie hiermit ermutigen und einladen, mit uns, eine Ebene des gemeinsamen Austausches entstehen zu lassen. Aber „Wie geht es weiter?“ und „Wohin?“ wollen wir als nächstes. Zum einen entsteht der Film in Zusammenarbeit mit der „kleinen Gruppe“, die nun in intern den Namen „Kernteam“ erhalten durfte, und dem Ehepaar Stierlin. Damit dieses Vorhaben angemessen realisiert werden kann, wurde zunächst eine Spendenkampagne und für November 2015 im Helm Stierlin Institut in Heidelberg eine Auftaktveranstaltung für sowohl „Beziehungsweisen – Der Film“ als auch für eine gemeinsame Kampagne für eine bezogene Individuation in unserer systemischen Beziehungswelt geplant. Mehr zum weiteren Projektverlauf und unsere Eindrücke der Auftaktveranstaltung gibt es in Kürze….

Wir danken Ihnen ganz herzlich für Ihr Interesse an „Beziehungsweisen“.

 

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