Dritter (News)Letter BZW – Unser „Systemisches Vernetzungs-Event“ am 19.03.16 im DAI Heidelberg:

Die zweite Veranstaltung, nach dem Auftakt am 22.11.15 im Helm Stierlin Institut, fand anlässlich des 90. Geburtstags von Helm Stierlin im DAI Heidelberg statt.
„Vernetzung“ stand dabei im Mittelpunkt: Vernetzung der Feier für Helm Stierlin mit den Anliegen von „Beziehungsweise(n)“ zum Thema „Bezogene Individuation“, Vernetzung der – erfreulicherweise 120 – Gäste, ihrer Gedanken und Ideen untereinander und damit auch die Vernetzung der systemischen Heidelberger Welt.

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 Es war uns ein Herzensanliegen, den großen Saal im DAI liebevoll zu gestalten, denn es ging ja darum, einen angemessenen Rahmen zu schaffen für die Würdigung des Pionierpaares der systemischen Familientherapie in Deutschland, Helm und Satuila Stierlin und ihrer herausragenden Verdienste und Leistungen auf diesem Gebiet.

Zentraler Blickfang im Raum war eine riesige grüne Timeline:
Dorothee Witte hatte eigens für diese Veranstaltung eine 85 m lange grüne „Schlange“ genäht (und damit auch den Bezug zu unserem Logo hergestellt), die sich durch den gesamten Raum wand, ihr Geheimnis aber nicht so schnell preisgab.

Wir, Andrea Eitel und Sibylle Kettgen, Vorstand der gemeinnützigen Genossenschaft BZW.Beziehungsweise(n), durften unsere Gäste und die Vertreter unserer Kooperationspartner begrüßen: Elisabeth Nicolai (hsi), Jochen Schweitzer (DGsF), Matthias Ohler (Carl-Auer Akademie und Carl-Auer Verlag), Rainer Hölzle (DGsP) und Regina Reeb-Faller (sysTelios Klinik), und danach öffnete sich der Raum für die Möglichkeiten der „lebendig verwirklichten Bezogenen Individuation“.

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Die Musik von Silke Steiger (Bratsche) und Thomas Reuter (Akkordeon sowie leckeres Finger-Food sorgten dafür, dass alle unsere Sinne gut eingestimmt waren, und so trafen sich gute Freunde wieder, sich bisher fremde Personen waren sich bekannt, und mittendrin das BZW-Team, immer ansprechbar für Fragen aller Art. So entstanden gemeinsame Schnittmengen in Bezogenheit, aber auch vielfältige, mit Neugier betrachtete Perspektiven.

Und nun die Timeline:
Die Idee war, Geschichte und Geschichten rund um die systemische Heidelberger Welt darauf festzuhalten (1974 – heute). Freunde, Gäste, Weggefährten, alle waren zu Beiträgen eingeladen. Sie hatten dafür – neben selbst Mitgebrachtem – jede Menge Materialien und Bilder zur Verfügung.
Witzige Anekdoten, prägende Momente, selbstverfasste Lyrik, Prosa, Musik, Bilder, alles fügte sich zu einem sehr inspirierten, humorvoll berührenden, Wertschätzung und Dankbarkeit ausdrückenden Ganzen.

Das Ehepaar Stierlin, die Gäste, wir als Gastgeber, alle waren ergriffen von dieser Dichte und Emotionalität.
Mechthild Reinhard nutzte diesen Moment intensiver Bezogenheit, um auf ihre unnachahmliche Weise das Konstrukt der „Bezogenen Individuation“ zu veranschaulichen.

Genial: die „bezogenen“ Metronome von Alfred Mack (demnächst auf unserer Homepage zu finden), an deren Beispiel Mechthild ihr persönliches Verständnis von „lebendig verwirklichter Bezogener Individuation“ beschrieb.

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Die Timeline endete an einem riesigen Berg druckfrischer Exemplare des Buches „Einführung in die eigenen Gedanken zur Bezogenen Individuation“.
Es wäre wunderbar, wenn sich viele von Ihnen eigeladen fühlten, in den Büchern ihre eigenen Ideen dazu festzuhalten, wir sind gespannt darauf, was daraus entstehen wird! (Buchbestellungen bitte bei info@beziehungsweisen.eu)

Bleiben Sie auch Sie gespannt und neugierig: Im Juli findet die Preview zum Film statt…

P.S. Es gibt jede Menge Fotos zu sehen, hier konnten wir nur eine kleine Auswahl unterbringen. Wer „Lust auf mehr“ Bilder hat, kann diese in den nächsten Tagen auf unserer Facebook-Seite finden. Wer unsere Letter künftig auch per Email empfangen will, kann sich hier anmelden.